Ganzjahresreifen als Alternative zu Winterreifen
Autoreifen sind wichtig, ohne jeden Zweifel! Denn bilden Reifen das Bindeglied zwischen Fahrzeug und Bodenbelag und sind somit auch eines der wichtigsten Sicherheitsaspekte überhaupt. Das sicherste Fahrzeug nutzt ihnen nichts, wenn der Kontakt zur Straße verloren geht, oder sich der Bremsweg durch unzureichende Reifen erheblich verlängert. Genauso gefährlich wie Reifen mit zu geringer Restprofiltiefe sind der Jahreszeit nicht angepasste Reifen. So drohen mittlerweile auch erhebliche Bußgelder für Autofahrer welche zum Beispiel im Winter mit
Sommerreifen erwischt werden. Laut Vorschrift werden zwar nicht explizit
Winterreifen im Winter vorgeschrieben, jedoch heißt es, dass das Fahrzeug mit einer dem Witterungsverhältnissen angemessener Bereifung ausgestattet sein muss. Im Klartext heißt das, bei sinkenden Temperaturen und insbesondere natürlich vor allem bei Schnee sind Sommerreifen eben nicht angemessen. Durch eine besondere Gummimischung entwickeln Winterreifen bei niedrigeren Temperaturen (auch über dem Gefrierpunkt) eine wesentlich bessere Haftung. Während Sommerreifen dazu neigen dann hart zu werden und die Bodenhaftung, den Gripp, zu verlieren. Wer jedoch nicht jedes Jahr von Sommerreifen auf Winterreifen und im Frühling zurück wechseln möchte, der kann auch zu Ganzjahresreifen oder sogenannte Allwetterreifen greifen. Diese bieten einen Kompromiss aus Sommer und Winterbereifung. In klimatisch gemäßigten Regionen, wie zum Beispiel in Großteilen Mitteleuropas, ist das oftmals eine gute Lösung. Jedoch muss man sich auch vor Augen halten, das Ganzjahresreifen lediglich ein Kompromiss sind und auch bleiben. Trotz der technischen Weiterentwicklung entwickeln wirklich nur Winterreifen im Winter ihre volle Stärken und Sommerreifen analog im Sommer. Wer aber sparen will oder muss, findet mittlerweile schon richtig gute Allwetterreifen zu kaufen.